Programm
2. Internationales Gypsy Jazz Festival Lahr im Blue Notes - Rock&Jazz Haus Lahr http://www.jazz-haus.de
Bran`s Gypsy Jazz Festival findet 2012 zun zweiten Mal statt und verspricht ein echtes Topevent zu werden. In schnuckliger Club-Atmosphäre (Jazz-Haus-Lahr) gibt es beginnend mit Freitag abend Konzerte, Workshops und eine Gitarrenausstellung. Wer letztes Jahr dabei war, weiß die familiäre Atmosphäre zu schätzen - wer dieses Jahr das erste mal da sein wird, wird sie lieben lernen. Das vorrausichtliche Lineup: Wawau Adler, Eva Slongo, Gismo Graf, Joschi Graf, Hot Club de Cologne, Rehan Syed und andere... DEMNÄCHST VORVERKAUF HIER!!
Programmübersicht (vorläufig)
Freitag, 12. Oktober 2012 · Beginn: 20.00 Uhr Einlass
Hot Club de Cologne
Wie der Name bereits andeutet steht beim “Hot Club De Cologne“ Gyps-Jazz auf dem Programm.Betrachtet man die verschiedenen musikalischen Wurzeln der Mitglieder wird jedoch schnell klar,dass es hier um mehr geht als um eine bloße “Stilkopie” Reinhardts.Da diese Musik eine lange Tradition hat, und wie kaum eine andere Stilrichtung des Jazz so eng an einen Personenkult gebunden ist, stellen sich die vier kölner Musiker nun der Herausforderung das musikalische Erbe Django Reinhardts so weiterzuführen, dass der Zuschauer heute, genau wie vor 80 Jahren in den Genuss einer lebendigen und virtuos gespielten Musik kommt und dabei gleichzeitig vier junge, individuelle Musiker mit frischen Ideen und vielseitigen Einflüssen erlebt. Aus diesem Grund enthält das Programm nicht nur geschickt arrangierte Klassiker aus dem Repertoire Django Reinhardts, sondern auch modernere Jazz-Standards, was ein Konzert mit den Musikern des Hot Club De Cologne immer wieder zu einem abwechslungsreichen, spannenden und anspruchsvollen Erlebnis werden lässt.
Besetzung: Peter Kowal: Gitarre · Radek Stawarz: Geige · Hardo Kritz: Rythmus-Gitarre/Gesang · David Andres: Kontrabass
Wawau Adler & Eva Slongo

Er verschmilzt viele Stilrichtungen ineinander und dies auf eine ganz natürliche Art und Weise. Sein Spiel ist sehr abwechslungsreich, spannungsvoll und kurzweilig. Seine musikalischen Vorbilder sind neben den Gitarrenlegenden Django Reinhardt, Wes Montgomery, Pat Martino und George Benson, natürlich auch andere Jazzlegenden wie Charlie Parker und Arturo Sandowal.
Er mag die Musik von Frank Sinatra, Nat King Cole, Antonio Carlos Jobim und Diana Krall. Für Wawau Adler ist Musik nicht „nur“ irgendeine Kunstform, sie ist für ihn eine eigene Sprache und die beste Form der Kommunikation.
Wawau Adler - Akustikgitarre # Holzmano Winterstein - Rhytmusgitarre
Joel Locher - Bass
Eva Slongo, Violine
Biographie
Eva Slongo stammt aus der Schweiz und hat ihr klassisches Violinstudium mit einem Lehrdiplom des Konservatoriums Freiburg/CH und mit einem Konzertdiplom des Konservatoriums Genf abgeschlossen. Seither gilt ihr musikalisches Interesse vor allem der Improvisation. Mit Pierre Blanchard und Didier Lockwood hat sie verschiedene Formen des Jazz studiert, in Argentinien hat sie sich das Tango-Spiel auf der Geige angeeignet.
Sie lebt jetzt in Paris und investiert sehr viel Zeit in den Jazz und in den Gypsy-Jazz und tritt häufig in verschiedenen Anlässen und Konzerten auf : Baiser Salé, New Morning, Atelier Charonne, les P’tits Joueurs, La Grosse Mignonne, Taverne de Cluny, Festival de jazz d'Orléans, Théâtre du Ruteboeuf à Clichy, Festival des Puces de Saint-Ouen, Festival “jazz in août à la Rochelle”, Festival de Marciac, Festival Django Reinhardt à Salbris, Festival “jazz en baies”, usw. Mit der Gruppe « Tziganesh’ti » spielt sie auch « Zigeunermusik », mit « Cuartetito » latin jazz, und mit « Djazz’elles » world music und Theater.
Sie spielt regelmässig mit Tony Bonfils, Noé Rheinhardt, Sébastien Giniaux, Adrien Moignard, Benoît Convers, Kamlo, Rocky Gresset, Samy Daussat, Béro Landauer, Podzi, Mélanie Dahan & Giovanni Mirabassi, auch mit Didier Lockwood anlässlich seiner Uraufführung am “Festival des musiques sacrées” von Fès (Marokko). Mit Ninine Garcia ist sie zu Gast in den Festivals von Angers, Jonzac, Festival des Tuileries in Paris, sowie im Théâtre du Châtelet anlässlich des 100. Geburtstags von Django Reinhardt. Ermuntert durch Ninine hat sie begonnen die Standards auch zu singen. Dank Gesangsstunden mit Lou Tavano hat sie die Fähigkeit zur Vokalimprovisation entwickelt und erfolgreich in den Konzerten anzuwenden.
Am Internationalen Wettbewerb Stéphane Grapelli, unter dem Jury-Präsidenten Didier Lockwood erhält sie 2011 den Preis der Besten Improvisation.

Samstag, 13. Oktober 2012 Beginn: 20.00 Uhr Einlass
Rehan Syed Ensemble

Mit dem aktuellen Programm "Merci à Django" widmet sich das Rehan Syed Ensemble in einer traditionellen Quartett Besetzung (Violine, zwei Gitarren, Kontrabass) dem musikalischen Erbe von Django Reinhardt, dem Vater des Gypsy Jazz. Das Quartett brilliert mit hoher Virtuosität und ansteckender Spielfreude und verpacktdie mitreissende Musik der 30er und 40er Jahre in farbige, lebhafte Arrangements. Den Stil des „Hot Jazz“ präsentieren die vier Musiker um den Ensembleleader Rehan Syed (Sologitarre), Thomas Buffy (Violine), Alex Bomba (Rhythmusgitarre) und Simon Ort (Kontrabass) immer mit Tiefgang, und Spaß am detaillierten Zusammenspiel.
Das Rehan Syed Ensemble begeisterte in den letzten Jahren unter anderem beim„Django Festival“ in Burgthann, „Bayerischen Jazzweekend“ in Regensburg, Jazzfestival Heilbronn, Artbreit Kunstfest, „Erdinger Jazztage“, Creole Bayern und beim legendären Django Reinhardt Festival in Hildesheim sowie anderen Festivals.
www.rehansyed.de
Gismo Graf Trio - Absolutely Gypsy
Zwei Jahre sind vergangen, seit der aus einer Stuttgarter Sinti Familie stammende Gismo Graf mit seinem Album „Absolutely Gypsy“ weit über die Grenzen der Gypsy Swing Gemeinde hinaus das Aufsehen vieler Musikbegeisterter erregte. Zahlreiche Konzerte und renommierte Festivals in ganz Europa wurden mit großem Erfolg und unter viel Jubel bespielt und die Fangemeinde um Gismo ist seither stetig gewachsen.

Doch hat sich in dieser Zeit auch etwas verändert: wir sprechen nicht mehr von Gismo, dem Wunderknaben mit dem virtuosen Gitarrenspiel, vielmehr geht es um diesen jungen Mann, der es verstanden hat sein Talent und die Gunst der Stunde zu nutzen. Gismo hat sich abgewandt vom Image des Nachwuchs-Stars und ist auf bestem Wege, seinen festen Platz in der weltweiten Riege der Spitzen-Gitarristen einzunehmen.
Es ist zum einen die fest verwurzelte geniale Musikalität und zum anderen ein enormes Maß an Fleiß und Ehrgeiz, die Gismo stets aus Neue zu Höchstleistungen beflügeln. Dabei besticht nicht nur sein anspruchsvolles Gitarrenspiel, sondern auch seine fantasievollen Eigenkompositionen, sowie seine besondere Art, altbekannten Titeln neues Leben einzuhauchen.
Genre-Grenzen lässt Gismo bei seinem Spiel weit hinter sich und verbindet so auch gerne mal den traditionellen Sinti Jazz mit Stücken aus Rock und Pop, dem Blues oder gar der Klassik.
Natürlich geht es bei alledem auch um den Menschen Gismo Graf. Den jungen Mann, dessen großes Vorbild nach wie vor der belgische Gitarrist Django Reinhardt ist und der sein ganzes Leben der Musik gewidmet hat. Der sympathische Junge von nebenan, der durch seine extrem charmante Art und seine unglaubliche Freude am Gitarrenspiel jedes Publikum im Nu in seinen Bann zieht und am Ende eines jeden Konzertes glückliche und begeisterte Zuhörer nach Hause entlässt.
Weiterhin stets an seiner Seite sein Vater und Mentor Joschi Graf, der nicht unmaßgeblich an den bisherigen CD-Produktionen beteiligt war. Wie Gismo ist auch Joschi mit einer Gitarre in der Hand in diese Welt getreten um sie uns ein wenig bunter zu gestalten. Neben seinem exaktem Timing an der Rhythmusgitarre, verleiht er einigen Stücken mit seiner schönen, warmen Stimme den Feinschliff.
Den Part am Kontrabass übernimmt seit geraumer Zeit der ebenfalls als Virtuose an seinem Instrument gefeierte Joel Locher. Gemeinsam bilden Joschi und Joel das unerschütterliche Fundament des GISMO GRAF TRIOs.
Sonntag, 14. Oktober 2012
Gypsy Music Matinee mit JamSession der Künstler - Eintritt frei!!
Beginn: 11.00 Uhr